…vor 100 Jahren: der Amtsschimmel reitet – Lustbarkeitssteuer in Kriegszeiten

Auch in Kriegszeiten fand in der Hoffnungskirchengemeinde ein reges Gemeindeleben mit Theateraufführungen, Konzerten oder Vortragsabenden statt. Meist waren Kinder und Jugendliche an den Aktivitäten beteiligt und sammelten Spenden, indem sie an Elternabenden kleine Theaterstücke aufführten und dafür Eintrittskarten verkauften. Mit viel Liebe wurden die Aufführungen vorbereitet: Theaterstücke wurden ausgewählt, Kostüme und Requisiten gemietet, die Stücke wurden sorgfältig einstudiert und geprobt.

Oft fanden die Veranstaltungen nicht in der Kirche, sondern in anderen Räumlichkeiten statt, zum Beispiel im Restaurant „Zum Kurfürsten“ in der Berliner Straße 102. Dort gab es einen großen und prunkvollen Festsaal.

Diese Abende mussten im Vorfeld bei den Behörden angemeldet und polizeilich genehmigt werden. Manchmal wurde extra zu einem solchen Anlass die Polizeistunde verlängert, zum Beispiel für den Weihnachts-Elternabend des Evangelischen Vereins junger Männer Pankow-Hoffnung, für den die Polizeistunde „für diesen Abend bis 11 1/2 Uhr abends verlängert wurde“. Die Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben und „des zum Besten der Armenpflege der Kirchengemeinde ‚Hoffnungskirche‘ abzuführenden Betrages“ musste zeitnah beim Polizei-Kommissariat vorgelegt werden.

Auch Lustbarkeitssteuer wurde auf solche Veranstaltungen erhoben. Noch heute wird diese Art von Steuer unter dem Namen Vergnügungssteuer erhoben – vor allem auf Eintrittsgelder für Veranstaltungen (Kartensteuer), Spielautomaten (Spielgerätesteuer) und auch auf sexuelle Dienstleistungen (Prostitutionssteuer).

Da allerdings ein solcher Elternabend eine kleine Veranstaltung war und die Einnahmen für einen guten Zweck verwendet werden sollten, befreite der Gemeinde-Vorstand Pankow die Elternabende des Jugendvereins auf Antrag von Pfarrer Jungklaus in Zukunft von der Lustbarkeitssteuer. (GL)

 

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… vor hundert Jahren: Munitionsschutt des Ersten Weltkriegs in Pankow

Berlin war im Ersten Weltkrieg wichtiger Industriestandort und aktiver Rüstungslieferant, darunter waren bedeutende Betriebe wie die „Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken“ in Moabit und Wittenau, A. Borsig in Berlin-Tegel, die „Berliner Maschinenbau AG“, die „Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft“ Fabriken Henningsdorf, die „Argus-Motorengesellschaft“ in Berlin-Reinickendorf, die „Luft-Verkehrs-Gesellschaft“ in Berlin-Johannisthal und die „Daimler Motorengesellschaft“, Zweigniederlassung Berlin-Marienfelde.

In Süd-Pankow befand sich keine Munitionsfabrik jedoch hatten die Bewohner vor ihrer Haustür, nahe der Hoffnungskirche, einen Schuttplatz, auf dem Fabrikationsabfall von Munitionsbetrieben abgeladen wurde. Sieghild Jungklaus, 1941-1975 Pfarrerin der Hoffnungskirche und Tochter des frühen und langjährigen Pfarrers Rudolf Jungklaus kannte das noch unbebaute Areal und Umfeld der Hoffnungskirche aus ihren Kindheitsjahren. 1963 verfasste sie, anlässlich des 50jähigen Jubiläums der Hoffnungskirche, einen detaillierten Rückblick, in dem sie schilderte: „Das Gebiet zwischen Binzstraße und Lindenpromenade [heutige Elsa-Brändström-Straße – C.W.] wurde zur Schutthalde für die Munitionsfabriken. Erst nach dem 1. Kriege entstand dort Laubengelände.“ Von welchen Fabriken die Abfälle stammten und welche Art von Schutt es sich handelte ist nicht erwähnt, jedoch fanden die nachfolgenden Schrebergärtner sicher noch Reste der Rückstände aus dieser Zeit.

Als im Januar 1918 das vierte und letzte Kriegsjahres anbrach, war als Folge der jahrelangen Lebensmittelunterversorgung, schwerster Arbeitsbelastungen und ausbleibender Erfolge an der Kriegsfront unter den Berlinern, wie bei großen Teilen der Zivilbevölkerung des ganzen Landes, eine tiefe Erschöpfung gegenwärtig und die Kriegsmoral zunehmend gesunken, ein günstiger Zeitpunkt für beginnende größere Proteste.

Ende Januar rief der Spartukusbund zu Streiks auf, die sich erstmals zu landesweiten politischen Massenstreiks, besonders in den Großstädten, ausweiten sollten. Die Vossische Zeitung und das Berliner Tageblatt berichteten tagtäglich über die Ausstandsbewegungen und verzeichneten in Berlin Zahlen bis zu 400.000 Demonstranten, die ersten waren Arbeiter der Rüstungs- und Munitionsfabriken. Die Regierung und das Militär befürchteten einen Aufstand in der Hauptstadt und verhängten daraufhin am 31. Januar 1918 den verschärften Belagerungszustand, woraufhin die Demonstrationen und Kundgebungen gewaltsam aufgelöst wurden, dabei gab es Tote und Verletzte. Spartakistischer Streikführer und viele Arbeiter wurden inhaftiert. Zehn Monate vor der Novemberrevolution saß das revolutionäre Potential bereits in den Startlöchern. (CW)

Rückblick auf das Jahr 1917 in den Kirchenbüchern: Drillingsgeburt, Selbstmorde und Tuberkulose-Opfer

Auch das Jahr 1917 brachte den Menschen in der Hoffnungskirchengemeinde Freud und Leid: Immerhin 226 Kinder wurden getauft – die Jungen waren dabei in der Minderheit: nur 102 Jungen, aber 124 Mädchen sind von ihren Eltern zum Taufstein getragen worden. Die meisten Kinder waren noch im Säuglingsalter. Zwei der Täuflinge mussten jedoch bereits kurz nach ihrer Taufe gestattet werden. Dafür konnten sich mehrere Eltern über Mehrlingsgeburten freuen: zweimal wurden von den Pfarrer der Hoffnungskirche Zwillinge getauft, einmal sogar Drillinge – zu dieser Zeit mit Sicherheit eine Seltenheit.

Die Kindersterblichkeit war in dieser Zeit relativ hoch: unter den 156 Gemeindegliedern, die 1917  bestattet wurden, waren mindestens 16 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Tuberkulose (oder auch: Schwindsucht) forderte gerade unter den jungen Menschen viele Opfer. Mindestens 19 Gemeindeglieder starben 1917 an dieser Krankheit, die meisten im jungen Alten, zwischen 3 und 40 Jahren. Das sind deutlich mehr als 10 % aller Todesfälle. Auch mindestens vier Fälle von Selbstmord wurden in diesem Jahr in den Kirchenbüchern aufgeführt – der tragischste Fall wohl der des erst 14-jährigen Mittelschülers Werner G., einziges Kind seiner Eltern, der sich am 23. November 1917 erschossen hat.

Doch auch zu feiern gab es viel: immerhin 313 Jugendliche wurden im Jahr 1917 konfirmiert. 43 Paare gaben sich in der Hoffnungskirche das Ja-Wort. (GL)

… vor hundert Jahren: Weihnachtspäckchen an die Front

Seit September wurde in allen karitativen Vereinen und Einrichtungen für das alljährliche Versenden von Weihnachtspäckchen an die Front und in die Lazarette geworben. Mit dem Herannahen der Weihnachtszeit wurden die Bitten dringlicher. Allen war klar: Viele litten selbst Not, für die meisten war es schwer, Päckchen zu packen.

In den Geschäften gab es fast nichts mehr zu kaufen. Lebensmittel, Bekleidung u.a. waren rationiert. Die Spendenaufrufe waren deshalb oft mit Ratschlägen und Tipps für selbstgebastelte Geschenke versehen. So wurden Bastelanleitungen für selbstgefertigte Gesellschaftsspiele herausgegeben. Spiele erfreuten sich sowohl an der Front als auch in den Lazaretten großer Beliebtheit. Es gab einen großen Bedarf an solchen Dingen. Eines dieser selbstgemachten Spiele hieß „Mönchspiel“. Das Spielprinzip glich dem des heutigen „Solitaire“.

Ebenso wurden kleine nützliche Dinge, wie Zigarrentaschen aus Bast oder andere kleine Behälter, die man selbst basteln konnte, als Gaben empfohlen. Die Frauen wurden außerdem dazu ermuntert, sich von eigenen Büchern, Wäschestücken wie Handtüchern und Taschentüchern, Besteck oder kleinen Musikinstrumenten zu trennen und den Päckchen beizufügen.

Nicht nur die Soldaten an der Front und in den Lazaretten sondern auch die Kriegsgefangenen, die in ganz Europa und teilweise in Asien in Lagern ums Überleben kämpften, brauchten gerade zu Weihnachten Unterstützung. Dank des Roten Kreuzes war es für viele Familien möglich ihren Angehörigen in den Gefangenenlagern Briefe, Postkarten, Pakete und Geld zu schicken. Ein über die Kriegsjahre gut ausgebautes Informations-, Kontakt-, und Logistiknetzwerk zwischen den nationalen Rotkreuzorganisationen und dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes konnte diese dringend benötigte Hilfe anbieten. Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes bekam dafür 1917 den Friedensnobelpreis. Es war die einzige Organisation, die während des Ersten Weltkrieges diesen Preis erhielt.

In der Hoffnungsgemeinde wurden viele Weihnachtspakete liebevoll zusammengestellt und an die Soldaten geschickt. Sieghild Jungklaus erinnert sich später: „Ich entsinne mich der Flut von Päckchen, die in meinem Elternhaus z.B. vor Weihnachten gepackt wurden und mit der Feldpost abgingen …“ (CB)

… vor hundert Jahren: Jugendgottesdienst zum 400- jährigen Reformationsjubiläum

Eine zentrale Jubiläumsfeier zur Erinnerung an die 95 Thesen Martin Luthers und der daraufhin einsetzenden Reformationsbewegung vor 400 Jahren, gab es es weder in Deutschland, noch in Berlin.

Die Deutsche Evangelische Kirchenkonferenz hatte sich bereits im Juni 1917 gegen eine Zentralfeier in Wittenberg am Reformationstag aufgrund des andauernden Krieges entschieden.

Der Kaiser ließ über die Presse mitteilen, dass es entgegen vorheriger Planungen keinen zentralen Reformationsgottesdienst in Berlin geben würde. Er verwies auf die angespannte politische Situation und die militärischen Niederlagen der deutschen Armee und ihrer Verbündeteten in den letzten Monaten. Gleichzeitig versprach er dies in einem besonders feierlichen Rahmen nachzuholen, wenn der Krieg gewonnen wäre. Lange, so war seine Hoffnung, würde es nicht mehr dauern. Die preußischen Kirchengemeinden forderte er unabhänig davon auf, das 400- jährige Jubiläum der Reformation festlich zu begehen.

Einen Feiertag schenkte der protestantische Kaiser seinen Untertanen nicht. Lediglich den evangelischen Beamten und Angestellten der Verwaltung, die einen Gottesdienst am 31.10.1917 besuchen wollten, wurden laut Runderlass des Ministers eine Freistellung von der Arbeit für diese Zeit bei vollem Lohnausgleich gewährt.

Einige der großen Kirchen Berlins, wie z.B. der Dom oder die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, luden bereits vor dem eigentlichen Reformationstag zu Festgottesdiensten ein. Die meisten anderen Berliner Gemeinden, auch unsere, feierten am 31.10.1917 mit einem besonderen Gottesdienst den Reformationstag.

Wie wichtig das Reformationsjubiläum für die Pankower Gemeinde trotz oder gerade in den Kriegszeiten war, zeigen die verschiedenen Aktivitäten der Gemeindemitglieder. So gab es nicht nur einen Jubiläumsgottesdienst, sondern auch einen Elternabend des Jugendgottesdienstes der Hoffnungskirche, bei dem Martin Luther das Thema war. Er fand in den Abendstunden des 17.11.1917 im Restaurant „Kurfürst“ in der Berliner Straße statt. Neben einem Vortrag über den Reformator und einem Reigen gab es ein kleines Theaterstück, das von den Kindern der Gemeinde aufgeführt wurde. Es nannte sich „Luther als Kurrendeschüler“. (CB)

… vor hundert Jahren: 400-jähriges Reformationsjubiläum in Pankow – Posaunenchor bläst vom Kirchturm der Hoffnungskirche

Bronzeglocke „Hoffnung“ in der Hoffnungskirche. Die drei Glocken „Glaube“, „Liebe“, „Hoffnung“ haben ein Gesamtgewicht von 4546 Kilogramm.

Seit der Reformation bis zum Sturz der Monarchie 1918 waren die evangelischen Landeskirchen durch das Summepiskopat, also die oberste Leitungsgewalt des Landesherrn geprägt. Die Feierlichkeiten zum 400. Reformationsjubiläum im Herbst 1917 stellten einen bedrückenden Gipfelpunkt dieser Ära dar, dienten sie doch Staat und Kirche als Handhabe zur Stärkung und Motivation der Bevölkerung im vierten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges. Der Deutsche Evangelische Kirchenausschuss positionierte sich mit dem Versand einer Ansprache und dem nahegelegten Verlesen von der Kanzel und bekräftigte seine Intentionen zur Vereinnahmung für das Durchhaltevermögen im Krieg: „Wie unsere Väter im Glauben sich des Heldenmuts der Reformatoren, so wollen auch wir der dahingerafften Blüte unserer Söhne und Brüder uns wert erzeigen und bekennen: Ein feste Burg ist unser Gott – das Reich muss uns doch bleiben!“.

Zu Kriegsbeginn herrschte im Allgemeinen eine patriotische und begeisterte Zustimmung. Freiwillig gaben große Teile der Bevölkerung neben Kriegsanleihen auch Goldschmuck, Münzen, Hausgerätschäften aus Kupfer, Zinn und Messing zur Finanzierung des Krieges.

Mit Fortschreiten der Materialschlachten und zur Linderung des chronischen Rohstoffmangels erfolgten dann Zwangsmaßnahmen zur Einziehung von Metall. 1915 gab es dazu eine Forderung der Preußischen Kultusminister, EOK und Konsistorien, die in einer streng geheimen Aktion die Gemeinden aufriefen, die Kupferdächer ihrer Kirchen abzubauen und bei der Heeresverwaltung abzuliefern. Im Frühjahr 1917 verlangte das Berliner Kriegsministerium darauf die „freiwillige“ Ablieferung von Glocken und Orgelpfeifen aus Bronze. So erschienen auch die „Ausführungsbestimmungen zu der Bekanntmachung vom 1. März 1917 betreffend Beschlagnahme, Bestandserhebung und Enteignung sowie freiwillige Ablieferung von Glocken aus Bronze“. Aufgeteilt wurde in drei Kategorien A, B und C, wobei nur letztere Gruppe als „wissenschaftlicher, geschichtlicher oder Kunstwert“ das Einschmelzen der Glocke sicher verhinderte. Ein großer Prozentsatz der deutschen Kirchenglocken landete auf den „Glockenfriedhöfen“ und fiel dieser Aktion zum Opfer.

Zu den kirchlichen Feierlichkeiten in Pankow am 31. Oktober 1917, einem Mittwoch, findet sich im Protokollbuch des Gemeindekirchenrates nur eine kurze Notiz, die besagt, dass „nach dem Konzert in der Hoffnungskirche ein Posaunenchor vom Turm blasen“ sollte. Weiter heißt es: „An demselben Abend um 7 Uhr soll ein Bläserchor von der alten Kirche in Ermangelung der Glocken das Fest einblasen.“ Ob die Glocken für Rüstungszwecke eingeschmolzen wurden, ließ sich nicht nachweisen. (CW)

… vor hundert Jahren: „Neue Kleider, alte Stoffe“ – Herbstmode 1917

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Gab es am Ende des vierten Kriegsjahres noch ein Interesse an Mode oder wurde es durch den Mangel und die Alltagssorgen verdrängt?

Vieles könnte dafür sprechen, denn die Situation war infolge des andauernden Krieges für viele Frauen bedrückend und brachte so viele Sorgen mit sich, dass Modefragen nur eine untergeordnete Rolle spielten. Es herrschte Mangel an Lebensmittel und Gebrauchsgütern. Eine immer größer werdende Anzahl der Frauen ging tagsüber arbeiten und kam erschöpft nach Hause. Sie sorgten sich um das Wohlergehen ihrer Kinder und ihrer Ehemänner, Väter und Brüder.

Trotzdem gab es auch im Herbst 1917 in Deutschland eine Herbstmode.

Das kriegsbedingte Modemotto hieß „Neue Kleider, alte Stoffe“. Die Röcke wurden weiter geschnitten und auf Wadenlänge gekürzt, damit die Frauen, die es eilig hatten, besser vorankamen. Es gab Arbeitsoverale für Frauen und das Kittelkleid wurde zur Alltagskleidung. Beides war praktisch und ließ viel Bewegungsfreiheit.

Längst hatten sich die Farben grau und schwarz durchgesetzt, auch im propagandistischen Sinne: grau als Huldigung an die Männer im Krieg und schwarz in Solidarität mit den vielen Witwen.

Seit April 1917 gab es eine neue Kleiderordnung, die von der Reichsbekleidungsstelle erlassen worden war. Danach blieben jeder Frau nur noch ein Sonntagsgewand und zwei Alltagsgewänder. Außerdem durfte sie lediglich je einen Sommer- und Wintermantel, zwei Blusen, drei Schürzen, sechs Taschentücher, ein Paar Winterhandschuhe sowie einen Rock besitzen. Insgesamt drei Paar Schuhe waren erlaubt, Winterstiefel mit eingeschlossen. Die einzige Ausnahme waren die Kopfbedeckungen. Davon konnte man soviel besitzen und tragen, wie man wollte.

Trotz dieser Beschränkungen wurde in den Modejournalen die neueste Mode mit Modellen und Schnittmustern vorgestellt. Kaufhäuser und Geschäfte warben mit entsprechenden Stoffen um ihre Kundinnen.

In Berlin gab es ca. 30 Kaufhäuser, 260 Konfektionsschneider und ca. 25 Maßateliers, die das Thema Mode weiterhin den Frauen näher brachten und dafür sorgten, dass der graue Alltag die neueste Herbstmode nicht ganz aus ihrem Leben verschwinden ließ. Das galt sicherlich auch für Frauen in der Hoffnungsgemeinde. (CB)